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Monday, May 14th 2012, 7:18pm

Lötscher trainiert mit dem SC Bern
Ein Jahr nach seinem lebensbedrohlichen Unfall startet Kevin Lötscher heute das Sommertraining mit dem SC Bern, wie der "Blick" auf seiner Website berichtet.

Der Weg zurück war und ist schwer für den Walliser, der über zwei Wochen im künstlichen Koma lag, doch er beisst sich durch mit dem Ziel vor Augen, wieder als Eishockey-Profi tätig zu sein. Nach einem Jahr mit Therapien und Gedächtnistraining beginnt er heute mit der Mannschaft des SC Bern das offizielle Sommertraining. Zuvor trainierte er bereits mit anderen SCB-Spielern zusammen und versuchte sich im Winter im Training mit den Elite-Junioren auf dem Eis.
Der größte Erfolg des Zeitgeistes: Alle haben Uhren - aber niemand hat Zeit.

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Tuesday, May 15th 2012, 1:42pm

Die Kloten Flyers stehen scheinbar vor dem Aus

Der Unternehmer Hans-Ulrich Lehmann swird nicht bei den Kloten Flyers einsteigen

Schlechte News für die Kloten Flyers: Hans-Ulrich Lehmann steigt nicht beim National-League-A-Klub ein. Eine Prüfung der Bücher habe eine noch höhere Verschuldung als befürchtet ergeben.
Die Spieler der Flyers wurden heute über den Nichteinstieg des Investors durch den Sportchef informiert. Die April-Löhne können nicht bezahlt werden. Was mit den Mai-Zahlungen geschieht, ist noch ungewiss.
Die Eishockeyaner werden am Mittwoch - nach der Rückkehr der WM-Fahrer - zusammenkommen und über ihr weiteres Vorgehen entscheiden.
Lehmann - der nach dem Knatsch mit Fetscherin und Bircher als Retter des Klubs in Frage kam - wollte ursprünglich am 10. Mai über sein Engagement entscheiden. Da er aber die Unterlagen nicht vollständig erhielt, verzögerte sich der Entscheid.
Somit ist das Schicksal der Kloten Flyers praktisch besiegelt. Wie Lehmann sagte, sei die Institution Kloten Flyers auch in den vergangenen Jahren durch leichtsinniges und fahrlässiges Handeln an die Wand gefahren worden. Der Klub wurde dermassen ruiniert, dass einige Millionen nicht mehr genügen würden.
Laut dem Unternehmer sehe die Zukunft der Flyers rabenschwarz aus und die Wahrscheinlichkeit, dass die Koten Flyers im nächsten Jahr in der NLA fehlen werde immer grösser. Laut Vizepräsident Jan Schibli fehlen weitere Investoren und man hätte Mühe Leute zu finden.
Der größte Erfolg des Zeitgeistes: Alle haben Uhren - aber niemand hat Zeit.

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Tuesday, May 15th 2012, 1:54pm

eine naive Frage,

wäre dasjetzt eine gute Gelegenheit für EBEL Klubs sich dort erfolgreich nach Spielern umzuschauen?
18. Februar 2005 - 21. Januar 2007
There's very little advice in men's magazines, because men don't think there's a lot they don't know. Women
do. Women want to learn. Men think, "I know what I'm doing, just show me somebody naked."



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Tuesday, May 15th 2012, 2:46pm

eine naive Frage,

wäre dasjetzt eine gute Gelegenheit für EBEL Klubs sich dort erfolgreich nach Spielern umzuschauen?

wieso nicht? Sollten die Kloten Flyers nächstes jahr nicht mehr in der NLA präsent sein, so werden kaum alle spieler der ersten mannschaft in einem NLA Club unterkommen, denn einige Teams haben ihr Team schon mehr oder weniger zusammen. Und wenn die Flyers einen Neuanfang starten wollen, müssen, dann am ehesten in der 1. oder sogar der 4. liga, und da wird keiner der ersten mannschaft mehr mit dabei sein.
Vielleicht findet sich noch ein investor, was ich aber nicht glaube, denn wer will schon einen solchen schuldenberg übernehmen......
Der größte Erfolg des Zeitgeistes: Alle haben Uhren - aber niemand hat Zeit.

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Tuesday, May 15th 2012, 2:55pm

danke TsaTsa für die rasche Antwort, vielleicht schaut sich unser Finne und Mion mal dort um
18. Februar 2005 - 21. Januar 2007
There's very little advice in men's magazines, because men don't think there's a lot they don't know. Women
do. Women want to learn. Men think, "I know what I'm doing, just show me somebody naked."



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Tuesday, May 15th 2012, 6:57pm

Schaade um die kf.. langenthal moechte wohl finanziell usw. Nicht ins A, dann hätten wir bald ne berner liga :) naja wenns finanziell klappt und auch etwas leute kommen wieso nicht..bern hat auch blos etwa 180000 einwohner, biel langnau und fribourg sind in ca.20 min zu erreichen und trotzdem hat jeder verein seine anhänger, und bern gar top in europa seit jahren. vielleicht lausanne.. die hatten immer gut fans in der halle und fuer die romands wär es sicher auch nicht schlecht.
A jedem Spiu simmr drbi ke wäg esch üs z wit üsi farbä üsä stouz SCB

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Tuesday, May 15th 2012, 7:07pm

also das wäre dann schon ein berner verein zuviel. da bekommt das mittelland ja übergewicht
Der größte Erfolg des Zeitgeistes: Alle haben Uhren - aber niemand hat Zeit.

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Tuesday, May 15th 2012, 7:22pm

Gg ein derby nach dem andern. Versteh dich natuerlich tsa tsa, in deiner region is bisschen mager sportlich, scrj und sonst.. wäre dafuer nicht so abgelegen langenthal, zimmlich zentral. Mh b is schon ok, braucht auch da berner :)
A jedem Spiu simmr drbi ke wäg esch üs z wit üsi farbä üsä stouz SCB

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Wednesday, May 16th 2012, 9:37am

Ambrì: Millionen-Einstieg von Sawiris

Der ägyptische Unternehmer Samih Sawiris unterstützt den Eishockeysport im Gotthardgebiet auf dreifache Art: Er beteiligt sich an der neugegründeten gemeinnützigen Stiftung zur Förderung des Eishockeynachwuchses mit Sitz in Andermatt, er tritt dem Wirtschaftsrat des HCAP bei, der den Club finanziell unterstützt, und er beteiligt sich am Hockey Club Ambrì Piotta (HCAP).

An der "Stiftung Eishockeyförderung Gotthard" beteiligt sich Samih Sawiris mit insgesamt CHF 100 000. Die gemeinnützige Stiftung, die ihren Sitz in Andermatt hat, wurde am Samstag, 12. Mai 2012 gegründet. Präsidiert wird sie vom Urner Landammann Josef Dittli, was die traditionellen Verbindungen zwischen Ambrì und dem Kanton Uri unterstreicht. Weiter gehören dem Stiftungsrat Samih Sawiris, Fabio Oetterli (HCAP), Luigi Belli (Interclub), und Beat Musch (Donatoren Club HCAP) an. Das Stiftungskapital beträgt CHF 100 000, es wurde je zur Hälfte von Samih Sawiris und vom Interclub HCAP einbezahlt. Samih Sawiris hat darüber hinaus eine Ersteinlage von CHF 50 000 getätigt.

Weiter tritt Samih Sawiris dem Wirtschaftsrat HCAP bei, der von Giovanni Crameri (Verantwortlicher der UBS für die Region Ticino) geführten Gruppe Gönner und Spender, die als Wirtschaftsberater des Club dient und zur Deckung der Betriebsdefizite des HCAP beiträgt. In diesem Rahmen wird Sawiris den HCAP in den nächsten drei Jahren mit je CHF 50 000 unterstützen.

Schliesslich beteiligt sich Samih Sawiris mit CHF 1 Million an der laufenden Kapitalerhöhung der HCAP SA (das Gesellschaftskapital wird von CHF 3,4 auf 5,1 Mio. erhöht - mit 100 Prozent Agio auf den neuen Aktien). Die Beteiligung von Samih Sawiris wird sich auf 10 Prozent des neuen Aktienkapitals belaufen. Damit wird er nach der erfolgten Kapitalerhöhung den gleichen Anteil Stimmen halten wie Präsident Filippo Lombardi.

"Eishockey ist eine tolle Sportart und der HC Ambrì Piotta ist ein ganz spezieller Club mit einer grossen Anhängerschaft nicht nur in der unmittelbaren Nachbarschaft von Andermatt, sondern im ganzen Tessin und in der gesamten Zentralschweiz. Er verdient Unterstützung, und unsere Gäste in Andermatt werden in Zukunft gerne Spiele in Ambrì besuchen", begründet Sawiris sein Engagement.

Filippo Lombardi, Vizepräsident des Ständerates und Präsident des HCAP, begrüsst diese Unterstützung: "Samih Sawiris hilft uns in einer schwierigen Zeit. Wir danken ihm dafür. Unser Ziel ist es, für den Club ein finanziell gesundes Fundament zu schaffen, damit er sich wieder angemessen entwickeln und Erfolge feiern kann, insbesondere in diesem 75. Geburtsjahr."

Lötscher trainiert mit dem SC Bern
Ein Jahr nach seinem lebensbedrohlichen Unfall startet Kevin Lötscher heute das Sommertraining mit dem SC Bern, wie der "Blick" auf seiner Website berichtet.

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Wednesday, May 16th 2012, 11:23pm

Kloten-Boss Bircher: Wollen weiterkämpfen
Die von Verwaltungsratspräsident Jürg Bircher geführte EHC Kloten Sport AG hat heute eine ausserordentliche Verwaltungsratssitzung über die aktuelle Krise durchgeführt. Der Verwaltungsrat kommt nach intensiven Diskussionen zum Schluss, den Kampf so lange wie irgend möglich weiterzuführen und insbesondere mit potentiellen Investoren nach Lösungsmöglichkeiten ausserhalb des Konkurses zu suchen. Dies im Interesse der Mannschaft, der Betreuer und aller Mitarbeitenden, wie auch der Gläubiger, der Fans, der Partner und Sponsoren sowie der Stadt und Region Kloten. Der Verwaltungsrat wird sich über diese äusserst anspruchsvolle Situation weiterhin zeitnah beraten und Ergebnisse ohne Verzug kommunizieren.

Das erzählt der schon seit März, den kann man nicht mehr für voll nehmen [kopf]

Spieler setzen der Flyers-Führung eine Deadline
Klotens Leitung gesteht den Untergang des dienstältesten NLA-Vereins nach wie vor nicht ein. Das Team hat der taumelnden Führungscrew der Flyers indes ein Ultimatum gesetzt.

Seitens der Mannschaft wurde dem schlingernden Flyers-Boss am Mittwochabend eine letzte Frist übermittelt: Nach einer internen Teamsitzung erwarten die Spieler und Coaches, dass die Lohnausstände (seit April floss kein Geld mehr) bis am 31. Mai bereinigt werden. «Passiert jetzt nichts, können die Spieler fristlos gehen», stellt Sportchef Jürg Schawalder klar.
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Yesterday, 11:34am

Was passiert bei einem Grounding der Flyers?
Innerhalb des Trauerspiels der Kloten Flyers, die vor dem möglichen Konkurs stehen, stellen sich zahlreiche Fragen. Hier die Antworten auf die wichtigsten.

Frage 1: Was passiert mit den Spielern?

Bis am Dienstag ging das Sommertraining wie gewohnt vonstatten – auch wenn die Ablenkung durch das Schlamassel um Führung und Finanzen beträchtlich ist. Die Zukunft der Spieler ist offen, ihre arbeitsrechtliche Situation jedoch klar: Mit dem Nichtbezahlen der April-Löhne haben die Flyers ihre Pflicht verletzt, nun können die Spieler eine Frist zur Begleichung der Schuld setzen – was sie gestern auch mit dem Datum 31. Mai 2012 gemacht haben. Verstreicht diese Frist ungenutzt, können die Spieler ihre Arbeitskraft aussetzen oder per sofort kündigen.

Obschon die anderen Clubs bisher auf konkrete Angebote verzichtet haben, dürfte dieser Zustand nicht länger anhalten. Falls die Flyers die Zahlungsfrist für die April-Löhne nicht einhalten, sind die Spieler frei, anderswo einen Vertrag zu unterschreiben.

Frage 2: Was passiert mit den Junioren?

Bis zu den Novizen ist der Nachwuchs dem Verein EHC Kloten angeschlossen, die Elite-Junioren gehören ebenso wie die NLA-Mannschaft zur EHC Kloten Sport AG. Verein und Sport AG sind rechtlich getrennte Organisationen, deren Zusammenarbeit vertraglich geregelt ist. Während die Elite Teil eines Nachlasses oder Konkurses wäre, würde die gesamte übrige Juniorenbewegung vom Schicksal der Sport AG nur indirekt betroffen – indem die als Perspektive wichtigste oberste Stufe wegfiele. Existenzgefährdend müsste das nicht sein: Vizepräsident Jan Schibli hat zugesichert, dass die bisher von der Sport AG geleisteten Beiträge über andere Kanäle in Zukunft gewährleistet wären.

Frage 3: Wer würde die Flyers ersetzen?

Niemand. Im Falle einer Relegation würde die NLA nächste Saison nur elf Mannschaften umfassen, die Modalitäten einer Wiederaufstockung für 2012/13 wären dann Thema der Ligaversammlung vom 7./8. Juni. Der HC Lausanne hat zwar seine Ansprüche auf einen NLA-Platz bereits kundgetan und wäre der Wunschkandidat der meisten A-Clubs. Doch die Waadtländer haben dieses Jahr erneut die Ligaqualifikation verpasst, und NLB-Meister Langenthal will erst gar nicht aufsteigen. Marc Furrer, Vizepräsident Leistungssport beim Verband, hat eine Promotion Lausannes explizit ausgeschlossen: «Es wird mit Kloten gespielt oder dann mit elf Teams.»

Frage 4: Gibt es ähnliche Fälle?


Nein. Die Situation ist neu, was die höchste Liga betrifft. Als sich der EHC Arosa, 1982 noch letztmals Meister geworden, am 13. März 1986 in die 1. Liga verabschiedete, war der Abstieg freiwillig. Präsident Peter Bossert hatte erkannt, dass der entlegene Dorfclub ein Budget von zwei Millionen Franken oder mehr, wie es in der NLA üblich geworden war, nicht mehr stemmen konnte. Der SC Bern erbte den Platz der Bündner, der ZSC als Letzter musste absteigen. Der Zürcher Stadtclub seinerseits ging 1997 neue Wege, als er sich angesichts seiner finanziellen Not mit der GC-Eishockeysektion zusammenschloss.

Zahlreich sind die Fälle von Rückzügen aus der NLB, die deshalb als «Pleiteliga» apostrophiert wird. Im April 1974 zog sich der SC Küsnacht freiwillig aus der zweithöchsten Klasse zurück, weil dem Goldküstenverein 50'000 Franken in der Kasse gefehlt haben. Forward Morges (Dezember 2005) und die Neuchâtel Young Sprinters (Oktober 2009) mussten ihren Betrieb wegen Finanzproblemen sogar mitten in der Saison einstellen. 1999 verabschiedeten sich Martigny und NLA-Absteiger Herisau freiwillig in die 1. Liga, 2008 der EHC Chur – dies jeweils nach der Saison. Der SC Luzern, 1996 von Arno Del Curto in die NLB geführt, beschloss zwei Jahre danach wegen Schulden sogar als erster Nationalliga-Club seine Auflösung.
(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 17.05.2012, 10:25 Uhr
Der größte Erfolg des Zeitgeistes: Alle haben Uhren - aber niemand hat Zeit.

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